Anforderungen/design/server-tech/adr-server-technology.md: Architecture Decision Record für die Server-Technologie in Phase 2 (Geräte-Synchronisierung). Ktor gewählt wegen gleicher Sprache (Kotlin), kotlinx.serialization-Kompatibilität, Code-Sharing- Möglichkeit, geringem Ressourcenverbrauch und JetBrains-Support. Geprüfte Alternativen: Spring Boot, Node.js+Express, Python+FastAPI. Closes #10
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# ADR: Server-Technologie für Geräte-Synchronisierung
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**Status:** Akzeptiert
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**Datum:** 2026-05-14
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**Issue:** #10
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## Kontext
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Die Krisenvorrat-App (Android/Kotlin) benötigt in Phase 2 einen REST-Server für die Synchronisierung und das Sharing des Inventars zwischen mehreren Geräten. Der Server wird im privaten Umfeld eingesetzt (2–10 Geräte, wenig Last) und soll einfach auf einem kleinen Linux-VPS oder Homeserver deploybar sein.
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Das bestehende Client-Datenmodell nutzt kotlinx.serialization für JSON-Export/Import.
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## Entscheidung
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**Gewählt: Ktor** (Kotlin-nativer Server von JetBrains)
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## Begründung
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1. **Gleiche Sprache wie der Client:** Ktor ist in Kotlin geschrieben und ermöglicht die direkte Wiederverwendung von Datenmodellen (`@Serializable`-Klassen) zwischen Android-Client und Server – idealerweise in einem Shared-Modul.
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2. **kotlinx.serialization als First-Class-Citizen:** Das bestehende Client-Datenmodell nutzt bereits kotlinx.serialization. Ktor unterstützt dies nativ, sodass keine zusätzliche Serialisierungs-Bibliothek (wie Jackson bei Spring Boot) nötig ist.
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3. **Koroutinen-basiert:** Konsistent mit dem Android-Client, der ebenfalls Kotlin Coroutines verwendet. Gleiche Konzepte, gleiche Patterns.
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4. **Leichtgewichtig:** Start in unter 1 Sekunde, geringer RAM-Verbrauch. Kein Application-Server nötig (eingebetteter Netty/CIO). Ideal für den geplanten Einsatz auf einem kleinen VPS oder Homeserver.
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5. **JetBrains-Support:** Langfristige Pflege durch JetBrains gesichert. Monatliche Releases, aktive Weiterentwicklung (aktuell Version 3.x).
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6. **Modulares Plugin-System:** Nur einbinden was man braucht – kein unnötiger Overhead.
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## Geprüfte Alternativen
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### Spring Boot (Score: 6/10)
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- **Pro:** Industriestandard, riesige Community, umfangreiches Ökosystem
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- **Contra:** Java-First (Kotlin ist Second-Class-Citizen), hoher Overhead (RAM, Startzeit) für ein kleines Projekt, kotlinx.serialization nicht nativ unterstützt (Jackson bevorzugt), keine direkte Wiederverwendung der Client-Datenmodelle
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### Node.js + Express (Score: 5/10)
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- **Pro:** Leichtgewichtig, schnelles Prototyping, große Community
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- **Contra:** Sprachwechsel Kotlin ↔ JavaScript, kein Code-Sharing möglich, doppelte Modell-Definition nötig, npm Supply-Chain-Risiken
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### Python + FastAPI (Score: 5/10)
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- **Pro:** Schnelle Entwicklung, automatische OpenAPI-Doku, async I/O
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- **Contra:** Sprachwechsel Kotlin ↔ Python, kein Code-Sharing, andere Toolchain, fragiles Deployment (venv/pip)
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## Konsequenzen
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- Der Server wird als Kotlin/Ktor-Projekt aufgesetzt
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- Datenmodelle können in einem Shared-Modul zwischen Client und Server geteilt werden
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- kotlinx.serialization wird sowohl auf Client- als auch Server-Seite verwendet
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- Exposed ORM wird für die Datenbankanbindung evaluiert
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- Deployment als Fat JAR oder Docker-Container
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